Hausstaubmilben Allergie

Früher wurde der Hausstaub, ein Gemisch aus Stäuben, Tier- und Menschenschuppen, Milben, Fasern und Schimmelpilzen als Ursache allergischer Erkrankungen, die ganzjährig auftreten, angesehen. Erst seit den 1960er Jahren ist bekannt, dass es der Kot der Hausstaubmilbe ist, der die allergieauslösende Wirkung hat. In Deutschland sind es vorwiegend die Milben der Gattung Dermatophagoides. Sie leben vorzugsweise in Gegenständen aus Stofffasern (Betten, Matratzen, Polstermöbeln, Teppichböden, Teppichen, Vorhängen) und ernähren sich von Hautschuppen wie z. B. denen der Menschen im Haushalt.

Der ideale Lebensraum für die Milben sind angenehm temperierte, nicht zu trockene Räume. Vor allem in Bettmatratzen, egal welcher Machart, fühlen sie sich wohl.

Information über den Milbenkreislauf s. http://www.allergie-forum.de

Was sind die Anzeichen einer Hausstaubmilbenallergie?

Ein mögliches Anzeichen einer Hausstaubmilben-Allergie ist ein ganzjähriger Schnupfen, der besonders zu Beginn der Heizungsperiode verstärkt auftritt. Zu diesem Zeitpunkt bleiben die Fenster länger geschlossen und der Staub im Zimmer wird durch die Heizungsumluft im gesamten Raum verteilt. Oft entwickelt sich gerade in dieser Schlechtwetterzeit aus dem allergischen Schnupfen eine eitrige Nasennebenhöhlenentzündung und eine Bronchitis, so dass bei der ärztlichen Untersuchung dieses infektiöse Geschehen im Vordergrund steht.

Erst die weitergehende Befragung des Patienten, z. B. nach alljährlich sich wiederholenden Infekten in dieser Jahreszeit, nach besonderen Beschwerden, z. B. im Schlafzimmer, in der Nacht und morgens beim Aufstehen, lässt an eine Hausstaubmilben-Allergie denken und löst eine Allergie-Testung aus.

 

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